Spielraum - Projekt Vereinbarkeit gGmbH

Familienfreundliche flexible Arbeitszeiten – Politischer Anspruch und unternehmerische Wirklichkeit

7. Veranstaltung des Arbeitskreises Wirtschaft im Kölner Bündnis für Familien
Freitag, 7. Oktober 2011, 13:00 - 15:30 Uhr, Industrie- und Handelskammer zu Köln

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort - so bringt das Bundesfamilienministeriums das Thema »Familienbewusste Arbeitszeiten« auf den Punkt. Mit der Veranstaltung möchte der Arbeitskreis Wirtschaft im Kölner Bündnis für Familien die Vielfalt der Arbeitszeitmodelle vorstellen, die flexibel und familienfreundlich sind, und gute Beispiele aus der Praxis präsentieren, die nicht nur bei Großunternehmen, sondern auch im Mittelstand problemlos funktionieren.

Einladungsflyer

Antragsphase im Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung verlängert

Die Antragsfrist für das im Februar 2008 gestartete Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird bis Ende 2011 verlängert. Unternehmen können noch bis zum 1. Januar 2012 gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit einem betrieblich unterstützten Betreuungsprojekt starten.

Das Förderprogramm ermöglicht Unternehmen eine Anschubfinanzierung, die den Betreuungsstart deutlich erleichtert. Es richtet sich an Unternehmen aller Größen und Branchen mit Sitz in Deutschland, aber auch an Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen und privaten Rechts wie beispielsweise Hochschulen.

Für eine Förderung müssen mindestens sechs neue zusätzliche Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in bereits bestehenden oder neuen Einrichtungen geschaffen werden. Diese können auch durch den Verbund mehrerer Unternehmen entstehen.

Für die Betreuung von Mitarbeiterkindern werden maximal 50 Prozent der Betriebskosten bis zu einer Obergrenze von 6.000 Euro je Platz im Jahr durch die Fördermittel des ESF gezahlt. Die Zuwendung wird höchstens bis zum Ende der Laufzeit des Programms am 31. Dezember 2012 gewährt. Anträge müssen so rechtzeitig gestellt werden, dass mit der Förderung spätestens zum 1. Januar 2012 begonnen werden kann. Daneben können Unternehmen, Hochschulen und Träger der Betreuungseinrichtung eine Kofinanzierung durch Länder und Kommunen beantragen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung. 

Mitgedacht, mitgemacht - für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Veranstaltung der Initiative "Familie im Kreis Düren - Eine runde Sache"
26. Mai 2011, Kreishaus Düren

Unter dem Motto "Mitgedacht, mitgemacht - für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf" werden Eltern mit schulpflichtigen Kindern in den Blick genommen.

Dabei wird die Thematik durch interessante Beiträge aufgegriffen, die sowohl für Eltern als unmittelbar Betroffene als auch für Unternehmensvertreter/-innen und pädagogische Fachkräfte aufschlussreich sind. Im Rahmen der Veranstaltung befinden sich im Foyer Info-Stände zum Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf".

Gleichzeitig feiert die Familieninitiative des Kreises Düren ihr nunmehr 3-jähriges Bestehen.

Einladungsflyer

Veranstaltung „Kölner Wege für Jungs“ als gutes Beispiel für den Aktionstag 2011 der Lokalen Bündnisse für Familie präsentiert

Zentrale Plattform und Schaufenster des Kölner Bündnisses für Familien ist das ForumFamilie. Diese Veranstaltung findet einmal im Jahr, möglichst am Internationalen Tag der Familie (15. Mai), statt.

2011 befasst sich das ForumFamilie mit der Situation von Jungen und ist aktuell eines der guten Beispiele zum diesjährigen Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie, einer seit 2004 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend getragenen Initiative.

Mehr dazu auf der Seite der Lokalen Bündnisse für Familie www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de

Familienfreundliche Kölner Gewerbegebiete - Engagiert dabei!

Veranstaltung der Stadt Köln, Amt für Wirtschaftsförderung
6. Mai 2011, Rathaus Köln


Unternehmen im Areal "Am Butzweilerhof" leben den Standortvorteil Familienbewusstsein. Zur Auszeichnung dieses besonderen Engagements im ersten "Familienfreundlichen Kölner Gewerbegebiet" lädt Sie Oberbürgermeister Jürgen Roters herzlich ein am Freitag, 6. Mai 2011, 16 Uhr in die Piazzetta des Historischen Rathauses zu Köln.

Programm

Begrüßung:
Hans-Werner Bartsch, Bürgermeister der Stadt Köln
Dr. Hildegard Kaluza, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Podiumsgespräch:
Wirtschaftsareal und Familienfreundlichkeit - wie geht das zusammen?
- Angelika Freericks-Jäkel, Geschäftsführung Personal, Weinor GmbH,
- Martin Rüther, Personalvorstand QSC AG,
- Dr. Hildegard Kaluza, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen,
- Ute Berg, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln

Prämierung

Musikalische Begleitung:
GSS Samba Pänz der Geschwister-Scholl-Schule

Moderation:
Thomas Licher, Journalist

Kinder ab 4 Jahren können während der Veranstaltung betreut werden.
Anmeldung per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link:
http://www.stadt-koeln.de/6/veranstaltungskalender/06013/

Studie: „Frauen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und Frankreich“

Französinnen arbeiten - auch wenn sie Mütter sind - öfter in Vollzeit als deutsche Frauen, ihre Aufstiegschancen sind besser und die Gehaltsdifferenz zu männlichen Kollegen fällt geringer aus. Was kann Deutschland von Frankreich lernen? Diese Frage beantwortet eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

In ihrer im März 2011 erschienen Studie „Frauen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und Frankreich" untersucht Angela Luci „warum es Französinnen besser gelingt, Familie und Beruf zu vereinbaren". Ihr Ergebnis: Es ist nicht allein ein umfangreicheres Betreuungsangebot für Kinder, dass dafür den Ausschlag gibt. Vielmehr ziehe sich Gleichstellung als Querschnittsaufgabe in Frankreich durch alle Politikfelder und führe zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Das fehle bisher in Deutschland.

Nach Auffassung der Autorin kann Deutschland von Frankreich folgendes lernen: In der Familienpolitik sollten deutsche Politiker weniger auf finanzielle Transfers für Familien als vielmehr auf den Ausbau der Infrastruktur setzen. In der Steuerpolitik empfiehlt die Autorin eine Individualbesteuerung, die allerdings auch in Frankreich nicht realisiert ist. In der Arbeitsmarktpolitik seien eine Weiterbildungsoffensive sowie Mindestlöhne gefragt, um Frauen aus geringfügiger und schlecht entlohnter Beschäftigung zu holen. Eine Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände großer Unternehmen sowie familienfreundliche Arbeitszeiten fordert die Autorin ebenso. In der Bildungspolitik betont Angela Luci vor allem eine geschlechtersensible Bildung, die Mädchen und Jungen auch bisher atypische Berufsfelder näher bringt. Als Hauptinstrument der Rentenpolitik gegen Altersarmut bei Frauen nennt die Autorin die „Förderung der Erwerbsarbeit von Frauen bei gleichzeitiger Erhöhung der Gehaltschancen". Damit Frankreich seine führende Rolle bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausbauen kann, seien jedoch weitere Anstrengungen nötig. Die Autorin empfiehlt "die Einführung einer Individualbesteuerung, eine Adaption des Elterngeldes nach schwedischem Vorbild und eine Ausweitung der Alterssicherung für Frauen".

Link:
Studie zum Download auf der Homepage der Friedrich Ebert Stiftung.

„Familienfreundliche Kölner Gewerbegebiete“  als Projekt des Monats im Rahmen der Aktionsplattform Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ausgewählt

Das im Rahmen des Landeswettbewerbs Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vom Land Nordrhein-Westfalen prämierte und geförderte EFRE-Projekt „Familienfreundliche Kölner Gewerbegebiete" der Stadt Köln, Amt für Wirtschaftsförderung, in Kooperation mit dem Kölner Bündnis für Familien, Spielraum - Projekt Vereinbarkeit gGmbH und Die Patientenberaterin - Beatrice Braunisch ist aktuell das Projekt des Monats auf der Aktionsplattform Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Sport und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen. Mehr über das Projekt erfahren Interessierte auf www.familieundberuf.nrw.de.

Vernetzte Kinderbetreuung in der Jarrestadt

Worklife-Netzwerktreffen der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V.
22. Februar 2011, EnglishBusiness, Hamburg

Eine gesicherte, flexible Kinderbetreuung ist das A und O einer tragfähigen Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Aufgaben. Daher ist die Umsetzung einer betrieblich unterstützten Kinderbetreuung auch immer wieder Thema der Worklife Netzwerktreffen.

Der Wiedereinstieg nach der Elternzeit wird Unternehmerinnen und Beschäftigten durch häufig noch fehlende Krippenplätze erschwert. Die Gastgeberin des achten Worklife Netzwerktreffens, Dr. Cathy Molohan, Geschäftsführerin von EnglishBusiness, schildert die Herausforderungen bei der Organisation passgenauer Kinderbetreuung aus betrieblicher und eigener Erfahrung.

Diese Herausforderungen standen auch bei der Entwicklung des Projektes Vernetzte Kinderbetreuung im Rahmen des „Aktionsprogramm Kindertagespflege" im Vordergrund. Die Vernetzung von Kindertagespflege mit Kindertageseinrichtungen, Unternehmen und Institutionen soll zu einer Flexibilisierung in der Kinderbetreuung beitragen und dadurch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Angelika Främcke, Spielraum - Projekt Vereinbarkeit gGmbH, wird  verschiedene, neu entwickelte Kinderbetreuungsmodelle vorstellen.


Themen sind außerdem:
- Organisation und Finanzierung verschiedener Kooperationsmodelle.
- Ein Beispiel aus der Jarrestadt: Tagesmütter und Stiftung Finkenau.
- Wie kann ich das Projekt Vernetzte Kinderbetreuung für mein Unternehmen nutzen?

Die Worklife Netzwerktreffen bieten Personalverantwortlichen aus Hamburger Unternehmen die
Möglichkeit sich zu ausgesuchten Themen zu informieren und diese untereinander zu diskutieren.

Weitere Informationen unter:
http://www.worklife-hamburg.de/74.html

Virtuelles Leben?

Treffen sich künftig keine „echten" Menschen mehr, sondern nur noch ihre virtuellen Pendants, sogenannte Avatare? Dass dieses häufig mit einem gewissen Grauen beschriebene Szenario bald Realität werden könnte, darauf deutet indes wenig hin. Eine Erhebung von eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. zeigt, dass die durchschnittlich täglich pro Person mit Mediennutzung verbrachte Zeit sinkt: nämlich von 7,65 Stunden pro Tag 2006 auf 7,1 Stunden 2010.

Internet und mobile Dienste nutzen die Deutschen dabei etwas mehr als früher: Jedoch stieg die tägliche Nutzungszeit nur von bescheidenen 1,15 auf 1,38 Stunden - wenig Zeit für ein virtuelles Leben. Als wichtige Informationsquelle macht das Internet Fernsehen, Zeitungen und Hörfunk aber zunehmend Konkurrenz. 2004 gehörte es einer Allensbach-Befragung zufolge erst für 15 Prozent der Menschen zu den wichtigsten Informationsmedien. 2010 liegt dieser Wert bei 34 Prozent. Die Zahlen zeigen: Die meisten nutzen das Internet, um sich dort zu informieren und leben weiterhin in realen und nicht in virtuellen Welten.

Links:
Durchschnittliche Dauer der Nutzung von Medien (in Min.) pro Tag
Welche Medien sind für Sie die wichtigsten Informationsquellen über das aktuelle Geschehen?

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