Spielraum - Projekt Vereinbarkeit gGmbH

Kindertagespflege: Familiennah und gut betreut

Bundeskonferenz zu Zukunftsperspektiven der Kindertagespflege in Deutschland, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
23.April 2012, 10 bis 16 Uhr 30, Maritim Hotel proArte,Berlin

Die Kindertagespflege entspricht dem Wunsch vieler Eltern nach einer familiennahen Betreuung und individuellen Förderung. Eine sichere Bindung und Zuwendung ist insbesondere in den ersten Jahren eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung und die Lernprozesse von Kindern. Darüber hinaus leistet Kindertagespflege als besonders flexible Form frühkindlicher Bildung und Betreuung einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als gleichwertiges Angebot der Kinderbetreuung ist sie wesentlicher Bestandteil des qualitativen und quantitativen Ausbaus der Kinderbetreuung.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte Ergebnisse und Erfahrungen des Aktionsprogrammes Kindertagespflege vorstellen und darüber hinaus die Potenziale der Kindertagespflege innerhalb der Strukturen der Kinderbetreuung diskutieren. Daher laden wir Sie im Namen des BMFSFJ für den 23. April 2012 herzlich nach Berlin zu einer Bundeskonferenz mit rund 300 Beteiligten ein. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis, aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Im Rahmen der Veranstaltung werden aktuelle Erkenntnisse aus der entwicklungspsychologischen Forschung präsentiert, empirische Daten - u.a. aus der Evaluation des Aktionsprogramms Kindertagespflege und aus der Befragung von Tagespflegepersonen - und beispielhafte Praxis vorgestellt. In verschiedenen Foren diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlicher Perspektive (des Kindes, der Eltern, der Tagespflegeperson, der Kommune usw.) die wesentlichen Aspekte der Kindertagespflege, z. B. zu den Themen Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen, frühkindliche Bildung, Modelle der Festanstellung, Kooperationen mit Kitas sowie Kindertagespflege in Unternehmen.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist auf Grund begrenzter Platzkapazität nicht mehr möglich ist.

Aus dem Programm:
Das Potenzial der Kindertagespflege aus Sicht der verschiedenen Akteure

1. Aus Sicht der Kommune: Lohnt es sich?
Festanstellung von Kindertagespflegepersonen
Susanne Wüst-Dahlhausen, Familienbüro Stadt Siegen
Birgit Stöcken, AWO Kiel

2. Aus Sicht der Pädagoginnen und Pädagogen: Was macht eigentlich die Kindertagespflegeperson?
Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen
Dieter Gerber, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien Hansestadt Hamburg sowie Bundesverband Kindertagespflege
Dr. Astrid Kerl-Wienecke, Deutsches Jugendinstitut

3. Aus Sicht der Kindertagespflegeperson: Wie kann es gehen? Aktuelle Rechtsfragen
Stefan Haddick, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Iris Vierheller, Rechtsanwältin

4. Aus Sicht des Kindes: Was macht mich schlau?
Frühkindliche Bildung in der Kindertagespflege
Tina Eckstein-Madry, Barbara Suppe, Arbeitsbereich Entwicklung, Fakultät Psychologie, Universität Wien

5. Aus Sicht der Einrichtungen: Sind wir gemeinsam stark?
Kooperation von Kindertagespflege und Kita
Frank Jansen, Verband Katholischer Kindertageseinrichtungen
Angelika Främcke, Spielraum - Projekt Vereinbarkeit gGmbH, Freie und Hansestadt Hamburg

6. Aus Sicht des Arbeitgebers: Wie sichere ich mir meine Fachkräfte? Kindertagespflege in Unternehmen
Dorothea Frey, Familiengenossenschaft e.G., Metropolregion Rhein-Neckar
Anne Mader, pme Familienservice
Ingeborg Reinhard-Meyer, Jugendamt Stadt Mannheim

7. Aus der Erfahrung: Wie kann es gehen?
Ausgewählte Ausbaustrategien in der Kindertagespflege
Gabriel Schoyerer, Christopher Pabst, Deutsches Jugendinstitut

Find your way -  Beruf und Familie leben

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag der Kreisverwaltung Düren, Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren
21. März 2012, 16 bis 18 Uhr, Kreishaus Düren

Der Vortrag bietet Frauen, die den beruflichen Wiedereinstieg suchen oder in der Familienphase erwerbstätig sind, einen Einstieg, wie Vereinbarkeit von Beruf, Familie und eigenen Zielen ein Erlebnis werden und das Leben trotz manchmal hoher Belastungen an Qualität gewinnen kann.

Inhalte sind:

  • Find your way - Wie finde ich meinen Weg zwischen Beruf und Familie? Wie definiere ich meine Ziele?
  • Vereinbarkeit konkret - Lösungsansätze für ein Leben in Balance im Kontext mit Partnerinnen und Partnern

Die Referentin von Spielraum - Projekt Vereinbarkeit gGmbH beantwortet in diesem Zusammenhang auch individuelle Fragen.

Anmeldungen: Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren, Kreisverwaltung Düren

Fachkräfte halten und gewinnen: Möglichkeiten der betrieblich unterstützten Kinderbetreuung – Infos und Praxisbeispiele

Veranstaltung der Hamburger Allianz für Familien, HK, HWK und BASFI Hamburg
22. Februar 2012, von 17.00 bis 19.30 Uhr, Handelskammer Hamburg

Qualifizierte Arbeitskräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen und zu halten, ist auch für viele Hamburger Firmen eine wachsende Herausforderung. Ein Schlüssel für die Fachkräftesicherung im Unternehmen sind gute Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hamburg hat ein sehr gut ausgebautes und flexibles Kinderbetreuungssystem. Mit seinen  eitgehenden Rechtsansprüchen wird sichergestellt, dass Eltern ihrer Berufstätigkeit nachgehen  önnen, ohne sich beruflich einschränken zu müssen. Und mittlerweile nutzen viele Betriebe das Kita-System für gelungene firmenspezifische Lösungen, von denen nicht nur die Mitarbeiter und deren Kinder profitieren. Die Maßnahmen reichen von der Gründung einer Betriebskita im Gutschein-System über die Buchung von Belegplätzen in umliegenden Kindertageseinrichtungen und dem Zusammenschluss mit anderen Unternehmen bis hin zur Kooperation mit Tagesmüttern. Die Möglichkeiten sind vielfältig, sie werden im neuen Ratgeber über betriebliche Konzepte der Kinderbetreuung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration vorgestellt. Welches Konzept passt zu Ihrem Betrieb?

Weitere Informationen: www.hamburg.de

Fachtagung: „Aktive Vaterschaft – erforscht, erwünscht, erledigt?“

Eine Veranstaltung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
10. Februar 2012 in Essen, Haus der Technik

Die Fachtagung präsentiert den aktuellen Stand der Väterforschung und bietet Raum für den Austausch darüber, ob und wie diese Forschung in der Praxis berücksichtigt wird und was notwendig ist, um aktive Vaterschaft noch stärker zu fördern.

Weitere Informationen auf www.vaeter.nrw.de

Arbeitsmarktreport NRW – Sonderbericht zur Situation der Frauen am Arbeitsmarkt erschienen

Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Nordrhein-Westfalen hat sich den letzten zehn Jahren positiv entwickelt: Die Erwerbsquoten von Frauen und insbesondere Müttern mit Kindern unter 18 Jahren sind deutlich gestiegen. Auch das geleistete Arbeitsvolumen hat sich stärker ausgeweitet als bei den Männern.

Diese Entwicklungen sind vor allem auf eine Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen. Gleichzeitig gibt es in Nordrhein-Westfalen den höchsten Anteil an geringfügiger Beschäftigung von Frauen.

Der jüngst erschienene Sonderbericht 2015 zur Situation der Frauen am Arbeitsmarkt stellt eine Reihe von Ergebnissen zusammen, die einen besonderen Handlungsbedarf erkennen lassen.

Link:

Arbeitsmarktreport NRW 2015 Frauen am Arbeitsmarkt - mit einem Sonderkapitel: Alleinerziehende am Arbeitsmarktmit einem Sonderkapitel: Alleinerziehende am Arbeitsmarkt, Februar 2015

Fachtagung „Teilzeitausbildung - Junge Eltern zwischen Hürdenlauf und  100 -Meter-Sprint“

Fachveranstaltung der Koordinierungsstelle Teilzeitausbildung Hamburg
14. Dezember 2011 im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20 in Hamburg

Ausbildung und Familie lassen sich miteinander vereinbaren. Langfristig und erfolgreich.
Mit dieser Überzeugung ist die Koordinierungsstelle Teilzeitausbildung Hamburg im März 2010 an den Start gegangen, um das Thema Teilzeitausbildung in Hamburg weiter zu etablieren. Gefördert wird das Projekt vom Europäischen Sozialfonds und der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg.
Nach knapp zwei Jahren Projektlaufzeit möchte die Koordinierungsstelle Teilzeitausbildung Hamburg den Status quo des Projektes geben. Anschließend sollen in verschiedenen Workshops die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den Veranstalterinnen und Veranstalter diskutieren, welche Hürden noch genommen und Themen aufgegriffen werden müssen, um die Teilzeitausbildung langfristig als Form der beruflichen Bildung in Hamburg zu etablieren.

Programm
Ab 11.00 Uhr Einlass

11.30 Uhr Beginn - Grußwort durch Senator Detlef Scheele, BASFI

11.45 Uhr Vorstellung der Akteure der Koordinierungsstelle Teilzeitausbildung

12.00 Uhr Talkrunde
Thomas Schröder-Kamprad, Amtsleiter Weiterbildung, Behörde für Schule und Berufsbildung
Unternehmensvertreter
Auszubildende in Teilzeit
Moderation: Kathrin Erdmann

13.00 Uhr Überleitung in die Workshops

13.15 Uhr Mittagspause, kleiner Imbiss

14.00 Uhr Beginn der Workshops zum Thema Kinderbetreuung,
Finanzierung und Berufsschule

15.45 Uhr kurze Pause

16.00 Uhr Vorstellung der Ergebnisse im Talk

17.15 Uhr Get together

18.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldungen noch möglich unter Fax: 040 - 659090 -21 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Unternehmerischer Gewinn durch personelle Vielfalt

Auftakt zu "Vielfalt gewinnt - Wettbewerb für Kölner Unternehmen", Stadt Köln
Dienstag, 8. November 2011 von 14:00 - 17:00 Uhr, Jugendherberge Köln - Deutz

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Bündnis für Arbeit den Wettbewerb „Vielfalt gewinnt". Damit sollen bereits zum dritten Mal Kölner Unternehmen ausgezeichnet werden, die die Vielfältigkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen, fördern und produktiv einsetzen - denn eine solche Unternehmenskultur fördert nicht nur ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens, sie bietet auch handfeste ökonomische Vorteile. Der Einsatz des sogenannten Diversity Managements erhöht Marktchancen und macht Innovationspotentiale nutzbar.

Programm

1. Medela Stillzeit - "Forum für starke Netzwerke zur Stillförderung"

Eine Veranstaltung von Medela Deutschland
Donnerstag, 3. November 2011 in Mainz

Dieses interdisziplinäre Forum widmet sich dem Ziel, alle beteiligten Berufsgruppen zusammenzubringen, um den Informationsaustausch und somit die Stärkung der Netzwerke rund um das Thema Stillen zu fördern.

Unter anderem geht es darum, praxisnah zu erfahren, wie stillende Mütter in Bezug auf die eigene Ernährung bzw. rechtliche Aspekte bei Stillen und Berufstätigkeit beraten werden können.

Aktionstag Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Veranstaltung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Montag 17.10.2011. 09:30 Uhr -17.15 Uhr in Düsseldorf

Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können, das ist ein Wunsch, den Familien immer stärker an Politik und Wirtschaft herantragen. Vieles dazu ist bereits auf den Weg gebracht worden. Der Kongress ist Teil der Aktivitäten im Rahmen der Aktionsplattform Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. In verschiedenen thematischen Foren können die bisherigen Erfahrungen vertieft und beim „Markt der Möglichkeiten" ausgetauscht werden.

Einladungsflyer

Spielraum - Projekt Demografie

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